Sommerschwere Luft
Süsse Gerüche deuten
Üppige Fülle Reichtum
Duften die Haut in Sonne
Hitzige Glut befeuert
Züngelnd Perlenfeuchte
Schimmerlust Gedanken
Singen laue Verheissung
Wölben lustvoll Strahlen
Gleich dem Herzgewitter
Unserer Verschmelzung
Genussklarheit
Zum EinsSEIN
Donnerstag, 13. August 2020
Sommerschmelze
Kraft der Liebe
Ist sie im Fluss
tränkt sie kraftvoll
alles, das sie fasst
fliesst spielerisch
ungestüm vorwärts
umgeht ohne Mühe
jedes Hindernis
streichelt kantiges
macht alles rund
drückt wuchtig
befreit alle Begrenzung
findet immer ihren Weg
des geringsten
Widerstand zwecklos
Menschenweisheit
Unsere Menschenweisheit
Nichts weiter als Bilder
gemalt in unsere Zellen
von dem Einen ohne Namen
Schöpfer der ganz grossen Künste
der all die Schönheit formt
kindlich freudig, ungehemmt verspielt
um Illusionen zu erschaffen
Die nichts weiter sind
Als ein Etwas ohne Dauer
Bloss ein Hauch in einem Wind
Im Moment ihres SEINS
Urschmerzkraft
Mein Herz
führt mich
Tosend laut
leitend
In die üppig
leerste Stille
Qualvollster
Wattebauschschrei
Im
funkenschlagpeitschenden Narbenfleisch
Die
wehenpochende Essenz
Im
luftschnappenden Aufbäumen
Der
Urschmerzkraftgeburt
Und doch
Jeder Atemzug
Ein
immerwährendes Fest
Der
Raumzeitlosen
Genannt
Liebe
Quellenleuchten
Stille in
meinem Körper
Stille in
meinen Gedanken
Stille in
meinem Atem
Stille in
meinem Schmerz
Stille in
meinem Glühen
Stille in
meinem Sterben
Stille in
meinem Tod
Unendliches
Quellenleuchten
Einssein
Heimat
Perspektive
Wie ich dich sehe und wie ich mit dir umgehe, zeigt mir die unverblümteste Wahrheit darüber, was ich selber bin.
Wie die
anderen dich sehen und wie die anderen mit dir umgehen, zeigt dir die
unverblümteste Wahrheit darüber, was sie selber sind.
Quellenspiegel
Ich bin eine Illusion
Spiegel deiner Essenz
Was immer du in mir siehst
Sind deine eigenen Funkenschläge
Ich bin alles, ich bin nichts
Höllenritt oder Zartweichglühen
Ich bin Projektion der Illusion
Der Quellenspiegel
Deiner Idee
Vom ‚ich‘
Aushalten
Je wilder der Sturm
Je mächtiger die Wellen
Je wuchtiger der Wind
Je grausamer der Schmerz
Je mehr ruft deine Heimat
Sie ist die dunkelste Stille
Der gefürchtetste Abgrund
In der stummsten Leere
Des freiesten Falls
Hinein ins Formlose
Will nichts anderes
als dich heimbringen
in den lichtvollsten Schoss
Deiner wahren Natur
Des SEINS
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Freitag, 17. Juli 2020
Wolkenbruch
Ein Tag um
wolkengleich zu schweben
Leicht
aufgetürmt, rund und vollkommen
Beheimaten
den Nektar des Ursprungs
Lassen den
Wind uns Leben einhauchen
Von kantigen
Bergspitzen massieren
Von
Vogelschwingen zur Ekstase manövrieren
Erheben uns
lustvoll im Spiel der Elemente
Ergiessen
orgastisch all unsere Schwere
Tränken die
Erde mit nichts weniger als Liebe
Um vor aller
Seelenstaunenaugen
Im
Raumzeitlos
Formlos
Neu geboren
Zu SEIN
Menschenweisheit
Unsere Menschenweisheit
Nichts weiter als Bilder
gemalt in unsere Zellen
von dem Einen ohne Namen
Schöpfer der ganz grossen Künste
der all die Schönheit ver-formt
kindlich freudig ungehemmt verspielt
um Illusionen zu erschaffen
Die nichts weiter sind
Als ein Etwas ohne Dauer
Bloss ein Hauch in einem Wind
Im Moment ihres SEINS








