Ich liebe all die Krusten deiner Bäume
Und das unvorhersehbare deiner Träume
Auch die einsamen Inseln in deinem akkuraten Haarschnitt
Vollendet mit der Maschine in einem flotten Drüberritt
Und kringle mich wegen deiner sieben achtel Manier
Lern sie aber kennen, nehm sie nicht ins Visier
Und auch deine Fenster mit all ihren Streifen
lassen meine Fantasie höchstens Neues begreifen
Auch die Art wie du aus Liebe dein Staubtuch schwingst
Obwohl du lieber Gitarre spielst und froh dazu singst
Und dass du für mich extra Kirschkuchen zauberst
Und nicht mit dem Ergebnis in Form von Schweizer Alpen zauderst
Wenn du wieder Mal ringsum wischst mit deinen lediglich zwei Händen
Dir Herzensmühe gibst mit den zahlreichen vier Wänden
Um eine heilige Oase zu schaffen mit starkem Boden für Viele
gestrandete Seelen auf der Durchreise zur Vollendung ihrer Ziele
Grosszügig deine Stille, deine Weisheit, dein Gewahrsein verschenkst
Immer und immer wieder an alle aber selten an eigene Bedürfnisse denkst
Bist ein wahrhaftes Wesen ohne Tadel oder Blösse
Für mich ein außergewöhnlicher Mensch von seltener Grösse
Dich will ich würdigen, dich möcht ich tragen
Nie wieder aufhören, nein, es immer neu wagen
DICH zu lieben und alles was du bringst zu Ehren
Denn es ist Bestimmung mich nicht zu verwehren
Dich als meinen Mann in andere Sphären zu hieven
Oder dich zumindest –
in den Sternenhimmel zu blasen
Montag, 13. Juli 2020
Geschenk deines Du
Mittwoch, 8. Juli 2020
Hirntod
Angst setzt sich fest, manifestiert sich, hinterlässt
Spuren in unserem System
Sie schränkt uns ein, lässt uns Ketten tragen oder auch ein Kreuz
Infiziert, manipuliert, degradiert, zur Fallzahl ohne Luft manövriert
Freiheit eingetauscht, ist einem konstruierten Gefängnis gewichen
Schreckensbilder kreiert, messerscharf ins eigene Fleisch geritzt
Lachhaft unbekümmert, von Amts wegen Salz darüber gestreut
Schatten unserer Selbst, offengelegt und durch Masken demaskiert
Besorgt unbekümmert an unsere Kinder weiter getragen
Generationen blind verblendet, stellen keine eigenen Fragen
Angst vor Leben tatsächlich mächtiger als der grassierende Hirntod
So wühlen wir wie taub in der Erde, krankhaft komatös und im Wahn
Und schaufeln wie die Irren unsere Gräber daraus
Wollen uns ernsthaft lebendig begraben
Spielraum ohne Spielfreude
Sicher ist sicher!
Zwiebel(ge)schichten
Und wenn wir denken, wir haben etwas aufgedeckt, realisieren
wir, dass wir einer Zwiebel aufgesessen sind. Es ist der göttliche Witz, der
sich durch viele Schichten in der Selbstähnlichkeit offenbart. Und dann fallen
wir grundlos ins Bodenlose der Unendlichkeit. Und dürfen quicken und uns kugeln
vor Freude und Lust am Sein.
Ekstatische Reibung
Eingedrungen, aufgebrochen
Hineinergossen, abgesoffen
Aufgeklatscht, durchgebebt
Abgerieben aufgesprengt
Besinnungslos herumgerollt
Abgelutscht herumgeflutscht
In der Brandung gestrandet
Abgerundet erliegen geblieben
Göttliche Komödie
In der Heftigkeit eines Sommergewitters
prasselt eine skurrile Flut auf uns nieder
Kein Wunder schwillt der Kopf und drückt
Möchte sich grandios entladen
Am liebsten mächtig Funken schlagen
Und all den Mist in Flammen setzen
Drum überlass ich dieses Spiel dem Spiel
Die göttliche Komödie sich selbst bespassen
Derweil
Kuschel ich mich nochmals ein
Und lass das Leben Leben sein
Dienstag, 7. Juli 2020
Das Ende
Wenn dir das Leben wieder mal
etwas schenkt von dem du Nichts weisst
So halte zurück mit dem Ordnen wollen
Und lass das Spiel sich frei entfalten
Denn, wenn du denkst, du kennst das Ende
Zwingst du den Verlauf in eine Bahn
Gibst dem Formlosen deine Struktur
und nimmst der Schönheit die Begeisterung
Doch wenn du staunst, wie es Kinder tun
Dich fasziniert dem Fliessen versprichst
Wirst du staunend bleiben
Denn das Ende ist das Ende ist das Ende
Jeden Anfangs
Dort, genau dort wohnt der Zauber inne
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| Bild: © Ralph Budke |
Montag, 6. Juli 2020
Nacht schwere Üppigkeit
Deine Augen leuchten
mir entgegen
Erhellen den einzig richtigen Weg
Nein, bin keineswegs darum verlegen
Ihr Leuchten meint den sicheren Steg
Hin zur feucht dampfenden Verheissung
Dein Atemhauch öffnet meine Poren
Enthüllt mich gnadenlos, Schicht um Schicht
Oh ja, ich fühl mich von dir erkoren
Jeder Gedanke, deine Wahrheit spricht
streichelt Kaninchen zart mein Wesen innig
Deine Hände erforschen
verspielt
Meine Abgründe und meine Gipfel
Nie geplant und nie gezielt
Genuss bis in die obersten Wipfel
Mag mich auftürmen, bis zum Kollabieren
Mit dir mag ich die Nacht schwere Üppigkeit süssen
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Bild: thinkstockphotos.de |
Freitag, 13. März 2020
Mann, sag fühlst du mich?
Und du meinst, du hast neben mir keinen Raum. Meinst, ich sei zu männlich für dich.
Wie schnell sind Worte gesagt. Wunden tief ins Fleisch geschlagen.
Lieber Mann. NEIN sage ich. NEIN. Ich bin Frau. Mit jeder Pore meines Seins. Ich bin eine Frau mit Geschichte. Eine Frau, die 1000 Mal gefallen ist, die 1000 Mal gebrochen ist und doch 1001 Mal aufgestanden ist. Eine starke Frau die ihren Weg geht. Aufrecht, bestimmt, unerschütterlich. Eine Frau, dir ihr Schicksal mit Würde trägt und sich erlaubt, daran zu wachsen. Ich bin eine Frau, die das Potenzial des ganzen Universums in sich trägt.
Ich kann momentan aber nicht anders als stark zu sein. Denn du, geliebter Mann, bist nicht da. Und so halte ich mit aller Kraft unseren heiligen Raum - und warte still auf deine Rückkehr.
Denn du hast dich verloren. Irgendwo unterwegs auf deinem Weg. Es ist Zeit, lieber Mann, dass auch du in deine Grösse zurück findest. Erinnere dich deiner wahren Natur, deines selbstsicheren unerschütterlichen und intuitiven Wesens. Deiner wahren Macht. Denn… Mann, ich sehne mich nach dir, verzehre mich nach dir, vermisse dich. Ich vermisse deine Zuversicht, deine Stärke, deinen Schutz, deine Führung und Kraft. Fühlst du, wie sehr ich schwach sein möchte? Fühlst du, wie sehr ich dir vertrauen möchte? Fühlst du, wie sehr ich mich dir öffnen möchte? Mann, sag, kannst du mich fühlen?
Und wenn du dich dereinst gefunden hast, wirst du erkennen, dass es das Mann-sein oder Frau-sein nicht braucht. Wir werden einfach SEIN. Nebeneinander. Miteinander. Ineinander. In Respekt und Liebe für die Stärken und Schwächen jedes einzelnen von uns. Mit Respekt für alles was wir bringen. Und wir werden wissen, jetzt sind wir angekommen. Jetzt ist es richtig.
Me Agape

Donnerstag, 23. Januar 2020
Grazie des Waldes
Da stehe ich, schaue auf zu dir
Du Majestät des Waldes
Ich fühle deinen Lebenshauch strömen
Göttliche Existenz, die mit meiner verschmilzt
Im Gleichklang unsere Herzen schlagen
Pure Liebe ist es, die wir teilen
Lass ich mich tiefer in deine Arme fallen
Starke Wurzeln, unermessliches Wesen
So will es unsere Schöpfernatur
Brücken schlagen zwischen Himmel und Erde
Alles aus derselben formlosen Quelle
So stehen wir hier eng umschlungen
Verschieden nur in unserer Manifestation
Du Quelle der Kraft und Abbild meines Selbst
Du Grazie des Waldes
Ich preise deine Eleganz
Ich preise deine Essenz
Ich preise dein Wesen
Ich preise dein SEIN
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| Source: https://www.muralswallpaper.com/app/uploads/lined-trees-forest-plain.jpg |
Elements
Be like the air that flows through each of my cells and keeps me alive
Be like the fire that ignites my passion and the burning for this body of mine
Be like the water in its different forms that gently guides me through the flow of life
Be like the earth that offers me secure ground and the stability to calm my heart
Be like the space that allows me to expand to my true nature and greatness
For I become…
The air that breathes life into your body, mind and soul
The fire that ignites your passion to follow your heart
The water that weighs you gently and powerfully along your path
The earth that nourishes you and gives you stability for your journey
The space in which you discover and grow to your ultimate state of divinity
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| Source: https://i.pinimg.com/originals/0c/47/b8/0c47b801aedab153916a583c4c38c4b3.gif |








